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Brasilien
 
   
Lage: Südamerika
Fläche: 8.547.403
km2
Weltrang:
5
 
Hauptstadt: Brasilia
(1.822.000 Einw.)
weitere wichtige Städte:
Sau Paulo, Rio de Janeiro, Salvador, Belo Horizonte, Recife, Belem, Manaus, Curitiba
 
Zeitzone: MEZ -3 h bis -6 h
Telefon-Vorwahl: +55
Kfz-Kennzeichen: BR
Mitgliedschaft: UNO, OAS
Nationalfeiertag: 7. September
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Bevölkerung
 
   
Einwohner: 163.014.000
 
Religionen:
75% Katholiken, 10% Protestanten, Minderheiten:Buddhisten, Bahai, Moslems, Naturreligionen
Sprachen:
Portugiesisch (Amtssprache), indianische Sprachen
 
Weltrang: 5  
   
Bevölkerungsdichte: 19 E/km2
Bevölkerungswachstum: 1,4%
Lebenserwartung: 67 Jahre
Analphabetenanteil: 17%
Einwohner pro Arzt: 847
Säuglingssterblichkeit: 3,4%
   
   
 
Landschaft
 
   

Im Norden hat Brasilien Anteil am Bergland von Guayana. An der Grenze zu Venezuela liegt die höchste Erhebung des Landes. Der Süden und Südosten wird vom Brasilianischen Bergland eingenommen (über die Hälfte der Staatsfläche). In beiden Bergländern überragen vereinzelte Tafel- und Inselberge die Rumpflandschaft. Zwischen den Bergländern erstreckt sich das Amazonastiefland, das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet der Erde. Im Südosten suptropische Feuchtwälder und Grasland, im Nordenosten Trockenwald und Dornsträucher.

Gebirge, Berge:
Bergland von Guayana (Pico da Neblina 3014 m), Brasilianisches Bergland (Pico da Bandeira 2890 m, Pico de Itambe 2033 m)
Flüsse, Seen:
Amazonas, Rio Negro, Madeira, Japura, Xingo, Tocantis, Sao Francisco, Parana, viele Stauseen
   
   
 
Wirtschaft
 
   
Landwirtschaft: Baumwolle (im Nordosten), Obst, Sojabohnen, Gemüse und Zuckerrohr (im Süden), Kaffee, Kakao; Viehzucht
Industrie: Küstenstädte als Industriezentren
Export:Zucker, Soja, Kaffee, Tabak, Rindfleisch, Holz reiche Bodenschätze
Tourismus: ausgeprägt
 
Energieverbrauch: 1012 kg ÖE/Einw.
Bruttosozialprodukt: 4790 US$/Einw.
Anteil der Erwerbstätigen:
Landwirtschaft: 23%
Industrie: 23%
Dienstleistung: 54%
   
   
 
Klima
 
   

Tropenklima im Norden, subtropisches Klima im Süden. Im Amazonastiefland ist es ständig heiß und feucht (Temperatur ganzjährig um 26°C, 2500 mm Niederschlag). Im Nordosten ist es trockener. Zwischen Mai und September können Dürreperioden auftreten, vor allem im Regenschatten der Berge. Die Ostküste erhält durch die Passatwinde ganzjährig Niederschlag. Im Süden hohe Niederschläge an der Küste, die ins Landesinnere abnehmen. Die Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter sind größer als im Norden.

Klassifizierung nach Troll: Amazonien: 15, Nordosten: 12, 13, 14, Süden: 15, 8

   
   
 
 
 

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14. August 2001: