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Bosnien und Herzegowina
 
   
Lage: Südosteuropa
Fläche: 51.129
km2
Weltrang:
125
 
Hauptstadt: Sarajevo (383.000 Einw.)
weitere wichtige Städte:
Banja Luka, Zenica, Mostar, Tuzla, Bihac, Travnik, Pale
 
Zeitzone: MEZ
Telefon-Vorwahl: +387
Kfz-Kennzeichen: BIH
Mitgliedschaft: UNO, OSZE
Nationalfeiertag: 01. März
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Bevölkerung
 
   
Einwohner: 3.859.000
 
Religionen:
44% Moslems (vor allem Sunniten), 31% Serbisch-Orthodoxe
17% Katholiken
Sprachen:
Bosnisch, Kroatisch, Serbisch (Amtssprachen)
 
Weltrang: 117  
   
Bevölkerungsdichte: 75 E/km2
Bevölkerungswachstum: -9,1%
Lebenserwartung: 73 Jahre
Analphabetenanteil: k. A.
Einwohner pro Arzt: 4500
Säuglingssterblichkeit: 1,3%
   
   
 
Landschaft
 
   

Das Land wird fast vollständig vom Dinarischen Gebirge eingenommen, dass im Nordwesten zur Save-Ebene abfällt. Das Bosnische Bergland hat Mittelgebirgscharakter mit tief eingeschnittenen Tälern. Große Teile des südlichen Berglandes sind verkarstet mit den typischen Erscheinungsformen: Trockentäler, Höhlen, Dolinen, Poljen. Das nördliche Bergland ist bewäldert, in den Karstgebieten herrscht Strauchvegetationvor.

Gebirge, Berge:
Dinarisches Gebirge (Plocno 2228 m), Bosnisches Erzgebirge; höchste Erhebung an der Südgrenze: Maglic (2386 m)
Flüsse, Seen:
Save, Una, Drina, Vrbas, Neretva
   
   
 
Wirtschaft
 
   
Landwirtschaft: Getreide, Obst, Reis, Oliven, Tabak, Wein, Mais, Hanf;
Viehzucht (Schafe, Rinder)
Industrie: Bergbauprodukte, Textilien, Maschinen
Bodenschätze: Eisenerz, Salz, Kohle, Zink, Silber, Mangan, Bauxit
Export: Rohstoffe, Tabak, Früchte
 
Energieverbrauch: 777 kg ÖE/Einw.
Bruttosozialprodukt: 785 US$/Einw.
Anteil der Erwerbstätigen:
Landwirtschaft: k.A.
Industrie: k.A.
Dienstleistung: k.A.
   
   
 
Klima
 
   

Gemäßigtes kontinentales Klima. Heiße Sommer und trockenkalte Winter. Die Niederschläge verteilen sich gleichmäßig, im Winter erhält die Westseite des Landes mehr Regen. Die Winter im Landesinneren sind lang und schneereich. Nach Süden gewinnt das Mittelmeerklima mit sommerlicher Trockenheit an Einfluss. Vorwiegend im Winter treten auch die kalten Fallwinde (Bora) aus dem Norden auf (kalte Luftmassen aus dem Dinarischen Gebirge strömen in den warmen adriatischen Raum).

Klassifizierung nach Troll: vorwiegend: 4b, im Süden: 7
   
   
 
 
 

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14. August 2001: